Weihnachtsgrüße aus Nepal

Im Namen unserer zwölf Mädchen möchten wir euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2011 wünschen.

Wir danken euch für eure Unterstützung, mit der wir auch dieses Jahr wieder so viel Gutes bewirken konnten.

Bis bald und alles Liebe!

Michael, Hartmut, Prem, Rupa und die Mädchen

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Die Mädchen mit Ihren neuen Winterjacken, die sie von uns bekommen haben

Sabinas Gesundheit

Sabina

Sabina war zum Zeitpunkt meines Besuchs bei uns im Heim, wir haben uns aber mit ihrer Familie darauf verständigt, dass sie zukünftig zwischen Heim und zu Hause “pendeln” kann, so wie sich gerade fühlt. Sie ist nicht belastbar, denn der tägliche Schulweg und das Treppensteigen in der Schule machen ihr sehr zu schaffen. Sie möchte aber auch nicht alleine den ganzen Tag im Heim bleiben und dort unterrichtet werden, denn sie fühlt sich dann als Außenstehende, obwohl die anderen Kinder sehr nett und fürsorglich zu ihr sind. Prem und Rupa glauben, dass sie sich besser fühlt, wenn sie von Zeit zu Zeit bei ihrer Familie ist und wenn sie möchte, in das Heim zu ihren Freundinnen zurück kommt.

Eine Spenderniere für Sabina ist leider nicht in Aussicht. In Nepal gibt es keinen Spender, da dieser laut Gesetz aus der Familie (Blutlinie) kommen muss und leider kein Familienmitglied in Frage kommt. In Indien, wo auch fremde Spender möglich sind, wurde bisher keine geeignete Person gefunden. Auch muss man bedenken, dass Sabina erst 14 Jahre alt ist und bisher noch keine Dialyse nötig war, was normalerweise der erste Schritt wäre. Die Vorbereitungen dazu sind zwar schon getroffen worden, bisher hat Sabina aber keine Dialyse in Anspruch nehmen müssen.

Wir werden Sabina in allen anstehenden Dingen unterstützen. In der  Zeit, in der sie sich sich bei ihrer Familie aufhält, wird sie von uns finanziell unterstützt, die monatliche Zuwwendung ihrer Paten geht dann direkt an Sabina und ihre Familie. Wir hoffen nach wie vor, dass sich für Sabina alles zum Guten wenden wird – wir werden sie nicht alleine lassen.

Das Neueste aus Nepal

Bei meinen Besuch letzten Monat war die Bestürzung und Trauer über Manfreds Tod bei seinen Freunden dort noch immer sehr deutlich spürbar. Es ist schön zu sehen, dass auch am anderen Ende der Welt an ihn gedacht wird und er bei all seinen Freunden immer in guter Erinnerung bleiben wird.

Von den Mädchen gibt es nicht viel Neues zu berichten, was bei zwölf Mädchen, die zum Teil im Teenie-Alter sind, eigentlich eine sehr gute Nachricht ist ;) Es ist ein geregelter Alltag entstanden, in dem jeder seinen Part verantwortungsvoll übernimmt. Die Betreuung der Mädchen durch Prem und Rupa ist nach wie vor sehr warmherzig und fürsorglich, die Mädchen gehen alle zur Schule, die Größeren helfen den Kleinen bei den Hausaufgaben und die Arbeiten im Haushalt werden von allen gemeinsam verrichtet. Das Leben dort läuft ab wie in einer großen Familie, die nach gewissen Regeln harmonisch funktioniert – auch für viele Menschen hier bei uns ein erstrebenswerter Zustand.

Die beiden neuen Mädchen Sangita und Puja, von denen wir im Juli berichtet haben, sind herzlich aufgenommen worden und haben sich inzwischen gut eingelebt. Mitunter haben die Beiden noch Heimweh und vermissen ihre Familien, aber dies hat sich bei den anderen Mädchen auch im Laufe der Zeit gelegt und außerdem gibt es ja regelmäßige Ferien, in denen die Kinder ihre Familien besuchen können. Puja und Sangita sind guter Durchschnitt in der Schule und können wie Arati das SLC schaffen.

Während meines Besuchs haben alle Mädchen sehr intensiv für die Schule gearbeitet, da eine ganze Woche jeden Tag Tests bzw Klausuren anstanden. Auch in diesem Jahr bin ich sehr zuversichtlich, dass alle Mädchen das Klassenziel erreichen und versetzt werden.

Arati ist nach Ihrer Rückkehr in die Familie durch Unterstützung ihres Onkels auf einer neuen und guten Schule angemeldet worden und hat alle Chancen, dort ihr Abitur zu machen. Wir sind sehr stolz auf sie und froh, dass sie durch unsere Hilfe soweit gekommen ist und nun gute Perspektiven für Ihre Zukunft hat. Ohne eure Unterstützung in den wichtigen Jahren bis um SLC wäre dies nicht möglich gewesen. Hierfür möchten wir uns wieder einmal sehr herzlich bedanken. Wir alle wissen das sehr zu schätzen!

Namaste,

Euer Michael

Trauer um Manfred

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freunde,

unfassbar aber wahr: plötzlich und unerwartet ist unser langjähriger Freund Manfred in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verstorben. Er wurde am Freitag morgen in seiner Wohnung gefunden, wo er friedlich auf seinem Sofa lag. Er hat nicht gelitten beim Übergang.

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Manfred war nicht nur ein sehr guter, langjähriger Freund, sondern auch Gründungsmitglied des Euro-Nepal Vereins und mit Leib und Seele dem Verein und dem Projekt verbunden. Er war im April noch in Nepal und hat die Mädchen zusammen mit Heike, Jutta, Vera und mir besucht.

Der beigefügte Artikel in der RP mit dem Foto vor dem Heim mit den Mädchen ist gestern, am 20.08. erschienen. Er hat ihn leider nicht mehr erlebt.

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PDF des Artikels zum Download

Sein Verlust tut uns sehr weh!

Wir beten für seine Seele und werden ihn niemals vergessen!

Michael

Blues für Nepal

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Samstag, den 04. September ist es wieder soweit. Wir möchten mit euch unsere jährliche Party zugunsten der Mädchen in Katmandu feiern. Wie im letzten Jahr wird uns die Stanley Beamish Bluesband musikalisch unterstützen.

Den Flyer mit allen Infos gibt es hier:

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Download PDF

Eine genaue Wegbeschreibung gibt es hier.

Arati hat ihren Schulabschluss!

Liebe Paten, liebe Freunde,

Prem, unser Heimleiter in Katmandu hat mir mitgeteilt, dass Arati dieses Jahr das “SLC” geschafft hat, was unserer mittleren Reife gleichkommt. Arati wird seit August 2004 von uns betreut und unterstützt.

Wir freuen uns alle sehr für Arati, die dafür hart gearbeitet hat. Und natürlich ist es auch ein Anlass, sich für den Einsatz und die liebevolle Erziehung unserer Heimleiter zu bedanken, die dadurch auch das Ansehen unseres Heims gesteigert haben. Ohne die Hilfe der Beiden und des Euro-Nepal-Vereins hätte Arati dieses Ziel nicht erreicht.

Wie schon weiter unten zu lesen war, hat Arati unser Heim nun verlassen. Sie ist jetzt 17 Jahre alt und zu ihrer Familie zurückgekehrt. Sie hat jetzt sehr gute Chancen für ihren weiteren Lebensweg.

Wir werden uns bemühen, den Kontakt zu ihr zu behalten und ihren weiteren Weg zu verfolgen.

Namaste & viele Grüße,
Michael